Episode Transcript
[00:00:04] Speaker A: Wie war das? Der kurze Erklärpodcast der Arbeiterkammer.
Willkommen zu einer neuen Folge unseres Podcasts Wie war das? Heute sprechen wir über ein Thema, das viele Menschen bewegt, und zwar im wahrsten Sinne des das Pendeln. Niederösterreich ist das größte Pendlerbundesland. Jeden Morgen fahren zehntausende Menschen von ihrem Wohnort zur Arbeit, oft über ziemlich weite Strecken, mal mit dem Zug, mit dem Bus, oft aber auch mit dem Auto. Ich spreche heute mit AK Expertin Hanna Berger darüber, wie viel Zeit, Geld und Lebensqualität das Pendeln kostet und warum öffentliche Verkehrsmittel für viele noch immer keine echte Alternative sind. Danke, Hannah, dass du heute da bist und dir Zeit für uns nimmst.
[00:00:47] Speaker B: Gerne. Hallo.
[00:00:48] Speaker A: Starten wir gleich mal mit der Was zeigt denn die aktuelle Pendleranalyse der Arbeiterkammer? Was sagen da die wichtigsten Zahlen und was ist diese Pendleranalyse überhaupt?
[00:01:00] Speaker B: Die Pendleranalyse gibt Auskunft zu den Pendlerverflechtungen in Niederösterreich, und zwar der Arbeiterinnen und Angestellten.
Wir wollen wissen, wie viele unserer Mitglieder am Weg zur Arbeit die Gemeinde, den Bezirk oder sogar das Bundesland verlassen müssen.
Schwerpunkt der Analyse liegt auf jenen Pendlerinnen, die am Weg zur Arbeit die Bezirksgrenze überschreiten.
Stichwort Wir wollen in der Analyse so gut wie möglich unsere Mitglieder abbilden. Deswegen haben wir die Daten nach Arbeiterinnen und Angestellten gefiltert.
Somit sind Beamtinnen, Selbstständige, Werbstätige und freie Dienstnehmerinnen nicht in den Saalen drinnen.
[00:01:38] Speaker A: Okay. Und wenn du sagst, ihr schaut euch an, wohin die Menschen pendeln und vor allem auch, ob sie auch in ein anderes Bundesland pendeln, was ja bei uns logischerweise naheliegt. Mit Wien zum Beispiel denke ich mir.
Wo sind denn diese Pendlerströme? Wo sind die Verflechtungen am stärksten?
[00:01:55] Speaker B: Also es gibt in Niederösterreich rund Wohnhaftbeschäftigte. Das sind jene Personen, die in Niederösterreich wohnen, unabhängig davon, wo ihr Arbeitsplatz ist.
Von diesen Personen pendelt circa ein Viertel nach Wien.
Das sind absolut rund Personen, die ihren Arbeitsplatz in Wien haben und in Niederösterreich wohnen.
Eine weitere wichtige Achse ist nach Wien Oberösterreich. Also rund Personen pendeln nach Oberösterreich.
Das sind rund drei Prozent der Wohnortbeschäftigten.
Die restlichen Bundesländer spielen als Ziel für die Niederösterreicherinnen eine untergeordnete Rolle.
Nach Oberösterreich pendeln vor allem natürlich Personen aus dem Mostviertel, hier vor allem aus dem Bezirk am Stätten und aus der Stadt Waidhofen und Ybbs und da vor allem nach Linz, also in die Stadt Linz und in den Bezirk Linz Land und Steyr.
[00:02:54] Speaker A: Ja genau, da gibt es natürlich auch ganz schön viel Industrie. Wie sieht es denn in die andere Richtung aus? Also Wienerinnen und Wiener, die nach Niederösterreich pendeln oder Menschen aus dem Burgenland und so weiter.
[00:03:04] Speaker B: Genau. Bei den Einpendlerinnen ist auch die wichtigste Achse die Wien Niederösterreich Achse.
Rund Personen pendeln von Wien nach Niederösterreich. Das sind rund 14 Prozent der Arbeitsbevölkerung. Die Arbeitsbevölkerung ist im Gegensatz zu den Wohnortbeschäftigten jene Personen, die in Niederösterreich arbeiten, unabhängig wo ihr Wohnort ist.
Die zweite wichtige Achse ist, wie du schon angesprochen hast, das Burgenland. Also hier ist im Gegenzug zu den auspendlerinnen, wo wir über Oberösterreich gesprochen haben, ist hier das Burgenland sehr wichtig. Aus dem Burgenland kommen rund Personen nach Niederösterreich in die Arbeit. Das sind rund wieder 3 Prozent der Arbeitsbevölkerung.
Vielleicht interessant ist noch ein Beispiel die Landeshauptstadt St. Pölten.
Hier gibt es Einpendlerinnen und davon kommen natürlich die meisten aus dem Umland, also aus dem Bezirk St. Pölten Land. Und hier ist auch die zweite wichtige Achse Wien. Also rund 4000 Personen pendeln von Wien nach St. Pölten statt. Da sieht man einfach auch die gute öffentliche Verkehrsanbindung.
Und genau diese Zahlen gibt es für jeden Bezirk, für ganz Niederösterreich in unserer Analyse.
[00:04:17] Speaker A: Nur um den Überblick zu Sind mehr einpendlerinnen nach Niederösterreich, also Menschen, die nach Niederösterreich zur Arbeit pendeln oder sind es mehr Menschen, die die aus Niederösterreich in einem anderen Bundesland arbeiten fahren?
[00:04:32] Speaker B: So ist es. Es gibt mehr aus als einpendlerinnen. Also wenn man jetzt die zwei Gruppen gegenüberstellt, also die Wohnortbeschäftigten mit der Arbeitsbevölkerung, ergibt sich eine Differenz von circa Personen, also Personen gibt es rund Personen mehr aus als einpendlerinnen.
[00:04:49] Speaker A: Ist das der negative Pendlerinnensaldo?
[00:04:52] Speaker B: Genau, das ist eine negative Pendlerinnensaldo.
[00:04:55] Speaker A: OK.
Und ist Niederösterreich de facto ein Pendlerbundesland, weil es zu wenig Arbeitsplätze gibt?
[00:05:03] Speaker B: Es stimmt, Niederösterreich hat ein Arbeitsplatzdefizit. Es gibt wie gesagt rund Personen mehr aus als einpendlerinnen. Wir haben diesbezüglich auch den sogenannten Index des Pendlerinnensaldos berechnet. Vielleicht noch eine weitere spannende Kennzahl.
Rund 89 Prozent der in Niederösterreich wohnenden Beschäftigten könnten rein theoretisch ohne Berücksichtigung von Beruf und Qualifikation einen Arbeitspl. Finden. Das ist natürlich regional sehr unterschiedlich. In den Stadtrutarstädten sind diese werte immer über 100 Prozent. Also über 100 Prozent können einen Arbeitsplatz finden, rein theoretisch. Aber es gibt auch Bezirke, die deutlich über 100 Prozent liegen. Zum Beispiel der Bezirk Burg an der Leitha, der hat den Flughafen, der hat die OMV, also beide große Arbeitgeber. Oder auch der Bezirk Mödling ist über 100 Prozent. Da ist das IZ Süd und die Shopping City Süd.
Man muss schon sagen, dass die Nähe zu Wien schon sehr gern genutzt wird. Also in Niederösterreich ist es einfach ein attraktives Bundesland zum Wohnen und die Nähe zu Wien wird dann zum Arbeiten genutzt.
Also man wohnt im Grünen und Wien hat einfach attraktive Arbeitsplätze, gut bezahlte Arbeitsplätze und das schlagt sich auch in diesen Zahlen nieder.
[00:06:13] Speaker A: Und da gibt es auch wahrscheinlich einfach sehr gute öffentliche Anbindungen im Vergleich zu anderen Regionen. Sprechen wir kurz über die öffentlichen Anbindungen.
Warum ist der öffentliche Verkehr für viele keine richtig gute Alternative? Natürlich für Menschen im Bezirk Tulln, Mödling, Baden sind die Anbindungen gut oder Wien St. Pölten, die Strecke hast du auch vorhin angesprochen. Aber wenn man jetzt im Waldviertel wohnt oder einfach weiter weg und nach Wien pendeln muss, warum ist da der öffentliche Verkehr keine gute Alternative?
[00:06:46] Speaker B: Genau, da gibt es auch Zahlen dazu, die sogenannten Güteklassen des öffentlichen Verkehrs, die sind jetzt ein bisschen besser geworden. Aber grundsätzlich ist es immer noch so, dass im gesamten Niederösterreich 40 Prozent der Personen. Am Wohnort gar keine öffentliche Verkehrsanbindung haben oder nur die schlechteste Basisverbindung, also wirklich eine unattraktive Verbindung, die einfach keine Alternative zum Auto bietet. Und diese Zahlen zeigen einfach, dass viele noch aufs Auto angewiesen sind, gerade in den ländlichen Regionen.
Und deswegen ist es einfach extrem wichtig, weiter in den öffentlichen Verkehr zu investieren und diesen auszubauen, damit möglichst viele einfach wirklich eine echte Alternative und echte Konkurrenz, also dass der öffentliche Verkehr Konkurrenz zum Auto wird. Und natürlich ist schwierig jetzt in die ländlichen Regionen an liniengebundenen öffentlichen Bus oder Bahnverkehr zu bringen, aber da gibt es einfach schon sehr gut erprobte Lösungen wie den öffentlichen Bedarfsverkehr. Das ist einfach ein Verkehr, der bei Bedarf zur Verfügung steht.
[00:07:44] Speaker A: Kannst du da ein Beispiel nennen?
[00:07:46] Speaker B: Es gibt zum Beispiel die Marke Leopoldi im Verkehrsverbund Ost integriert und das ist einfach eine Dachmarke, die einheitlich in Zukunft ausgerollt werden soll und zur Verfügung steht.
[00:08:02] Speaker A: Wie funktioniert das?
[00:08:04] Speaker B: Man muss auf Bedarf, man kann anrufen oder per App, man muss glaube ich eine Stunde vorher reservieren, eben per Telefon oder per App. Und da gibt es virtuelle Haltepunkte, also keine fixen Haltestellen, aber bestimmte Standorte, die angefahren werden. Genau, also es ist kein Taxi Service, kein Tür to Tür Service, muss man unbedingt abgrenzen, sondern es gibt virtuelle Haltestellen, wohin man den Bedarfsverkehr rufen kann und dann eben wohin man fahren möchte.
Und wichtig ist auch, dass dieser Service in den Verbund integriert ist, also auch, dass zum Beispiel das Klimaticket dann gültig ist. Keine Extrakosten, OK, super.
[00:08:45] Speaker A: Und das wäre zum Beispiel ein Service, den ich nutzen könnte, um von mir, wo es keinen öffentlichen Verkehr gibt oder keine gute Anbindung zum nächsten großen Bahnhof zu kommen.
[00:08:53] Speaker B: Wäre das eine Idee für die sogenannte letzte oder erste Meile?
[00:08:58] Speaker A: Und wer ist nun verantwortlich für lange Arbeitswege, die sich eben so ergeben können? Ist das die Politik, sind das ja die Unternehmen, die sich wo ansiedeln oder liegt es an der Raumplanung bei uns?
[00:09:12] Speaker B: Ich würde jetzt mal die Verantwortung jetzt nicht so pauschal jemandem zuweisen. Also ich glaube schon, dass hier vor allem die persönliche Entscheidung eine große Rolle spielt, weil meine persönlichen Präferenzen beeinflussen meine Arbeit um einen Wohnort.
Natürlich gibt es Gruppen von arbeitnehmerinnen, die keine freie Wahlmöglichkeit haben, die einfach aufgrund von regionalen Einschränkungen am Arbeitsmarkt oder familiäre Faktoren einfach eingeschränkt sind bei der Wahl. Aber grundsätzlich glaube ich, dass die Wahl des Arbeitsweges schon persönliche Präferenzen eine große Rolle spielen. Wie weit bin ich bereit für den Arbeitsweg in Kauf zu nehmen? Also wie viel Weg? Und es ist einfach nur wichtig, dass ich meinen Arbeitsweg mit öffentlichen Verkehrsmitteln bewältigen kann. Und da müssen wir hin.
[00:09:59] Speaker A: Ja, was bedeutet denn Pendeln konkret dann für die Menschen? Also wir haben den öffentlichen Verkehr, wir haben das Auto angesprochen, aber auch, ja, sprechen wir mal die Kosten an.
[00:10:10] Speaker B: Genau, Pendeln kostet Zeit, Pendeln kostet Geld und es belastet vor allem Gesundheit und die Umwelt. Und ich habe eh angesprochen, 40 Prozent der Menschen im Monat haben noch keinen gut, keine gute oder gar keine ÖV Anbindung. Und natürlich Niederösterreich als Flächenbundesland hat sehr schwierige Voraussetzungen für den öffentlichen Verkehr, das muss man auch dazu sagen. Und gerade jetzt durch die hohen Spritpreise sind auch diese enormen Kosten fürs Auto wieder in den Vordergrund gerückt. Es gibt ganz aktuelle Zahlen der Konsumerhebung der Statistik Austria, die sind heuer im Frühjahr veröffentlicht worden und das zeigt einmal mehr die hohen Kosten des Autos. Hier ist vor allem der Unterschied zwischen den Kosten für niederösterreichische Haushalte und den österreichischen Durchschnitt aufgefallen.
In Niederösterreich gibt ein Haushalt pro Monat circa 650 Euro aus fürs Auto. Im österreichischen Durchschnitt liegt dieser Wert bei 515 Euro. Also es ist 25 Prozent mehr, die die Niederösterreicherinnen fürs Auto ausgeben müssen.
Und in keinem Ausgabenbereich bei dieser Erhebung ist der Unterschied zwischen Österreich und Niederösterreich so ausgeprägt.
[00:11:17] Speaker A: Und warum ist das so?
[00:11:19] Speaker B: Genau, da gibt es mehrere Faktoren. Einer ist sicher, was ich schon angesprochen habe, dass Niederösterreich ein Flächenbundesland ist und der öffentliche Verkehr einfach extrem schwierig hat und deshalb einfach auch noch viele Menschen keine gute Anbindung haben. Und trotzdem muss man wirklich schauen, dass man den weiter ausbaut und in den öffentlichen Verkehr investiert und gerade hier eben auf Bedarfsverkehr setzt in ländlichen Regionen.
Zweiter Faktor ist die hohe Fahrzeugdichte. Also es gibt in keinem anderen Bundesland in Österreich so viele Zweitfahrzeuge. Das spiegelt sich natürlich auch dann in den Kosten wieder.
Da gibt es auch den Motorisierungsgrad. Auch in diesen Kennzahlen sieht man die hohe Fahrzeugdichte. Der Motorisierungsgrad liegt in Niederösterreich bei 670 Pkw pro 1000 EinwohnerInnen. Und wenn man hier zum Beispiel die Bevölkerungsgruppe ransieht der 15 bis Jährigen, also die, die potenziell auch Autofahren, dann steigt der Motorisierungsgrad auf 812 Pkw pro 1000 Einwohnerinnen. Also das ist schon fast jede Person hat eigentlich einen Pkw.
[00:12:20] Speaker A: Und woran liegt das wieder? Wahrscheinlich, weil auch die Infrastruktur vielleicht dann nicht so viele Schulen im ländlichen Raum bietet oder Kindergärten und die Kinder müssen ja hingebracht werden.
[00:12:29] Speaker B: Genau, es ist einfach wieder die Fläche, also große Fläche und schwierig mit diesen Versorgungen.
[00:12:34] Speaker A: Und das ist auch der Grund für den ersten Fakt. Die Fläche ist das Hindernis für den großen Ausbau oder weil es so weite Strecken wären oder was genau ist da der Grund?
[00:12:47] Speaker B: Die Fläche ist kein Hindernis, es braucht nur maßgeschneiderte Mobilitätslösungen. Also es ist, wie ich schon gesagt habe, es macht keinen Sinn und auch nicht finanzierbar jetzt an liniengebundenen Schienen oder Busverkehr in jede Region zu bringen. Da braucht es einfach Lösungen wie den Bedarfsverkehr, der mittlerweile schon jetzt ausgerollt wird. Und es gibt leider in Niederösterreich noch sehr viele unterschiedliche Angebote beim Bedarfsverkehr, die nicht miteinander kooperieren. Also man muss wissen, wenn ich in eine Region fahr, wie muss ich den bestellen? Gibt es eine App, gibt es eine Nummer? Dann ist der anders organisiert wie in einer anderen Region. Und das Wichtige wäre bei diesem Bedarfsverkehr es einfach einheitlich zu gestalten, dass ich einfach in jeder Region, egal wo ich hinfahr, weiß, wie ich den bestelle und wo der zu finden ist, wo ich
[00:13:34] Speaker A: mal die Infos kriege.
[00:13:35] Speaker B: Genau, einfach eine Dachmarke, die auch leicht erkennbar ist und der auch wirklich auch in der Verkehrsauskunft, also in Apps wie Scotty oder A nach B von vor. Auch integriert ist. Also wenn ich die letzte Meile nicht angezeigt bekomme bei meiner Routenplanung, dann fahre ich vielleicht gleich im Auto.
[00:13:51] Speaker A: Also das wäre eine gute Maßnahme, um das Pendeln für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sofort spürbar zu verbessern. Gibt es noch weitere Maßnahmen?
[00:14:02] Speaker B: Genau, eine Maßnahme vom teuren Auto wegzukommen, ist natürlich der Umstieg, wenn es geht, auf den öffentlichen Verkehr.
Und ich glaube, es ist ganz wichtig, einfach mal auszuprobieren, weil ich habe oft das Gefühl, dass man gar nicht weiß, wie gut das Angebot mittlerweile ist. Man ist das letzte Mal mit dem Zug gefahren, vielleicht vor zehn Jahren und da hat sich schon was getan Und ich glaube, man ist ab und zu überrascht, dass man doch schneller am Ziel ist, als man vielleicht geglaubt hätte.
Der öffentliche Verkehr ist auch sicherer, er ist günstiger und man kann die Zeit nutzen.
Eine weitere Maßnahme wäre das Nutzen von Park and Ride Anlagen, dass man zumindest nicht die gesamte Strecke mit dem Auto zurücklegt und sich auch Tierkosten spart, sondern man nutzt den Park Ride Parkplatz, steigt den Zug um und fährt die größte Strecke dann mit dem öffentlichen Verkehr.
[00:14:52] Speaker A: Ich finde auch, das ist eine gute Kombination, weil dann kann man noch immer diesen Vorteil nutzen, dass man dann das letzte Stück mit dem Auto hat und vielleicht den Einkauf noch erledigt und so weiter.
Es kostet eben alles Zeit und dann kann man da zumindest diesen Vorteil nutzen.
[00:15:05] Speaker B: Genau, und der Großteil ist dann eben zurückgelegt mit dem öffentlichen Verkehr, man spart sich auch Kosten.
[00:15:09] Speaker A: Dann hast du abschließend noch einen Tipp für uns.
[00:15:13] Speaker B: Genau Stichwort ausprobieren.
Es gibt gerade eine Aktion vom Klimaticket, also wenn man im Mai oder im Juni das Klimaticket kauft, besteht die Möglichkeit, es nach zwei Monaten auch wieder zu kündigen. Also es ist eine Kennenlern Aktion, wo es darum geht, einfach die öffentliche Verkehrsanbindung auszuprobieren und wenn es dann passt, kann man es auch behalten.
[00:15:33] Speaker A: Wir nehmen jetzt Mitte Mai auf, das heißt die nächsten paar Wochen läuft diese Aktion noch. Also unbedingt mal ausprobieren und mal testen, ob es nicht eh schon tolle Strecken gibt, mit denen man sehr schnell am Zielort ist.
Hannah, ich danke dir, dass du heute da warst und ich glaube zusammenfassend können wir sagen, dass alles Zeit und Geld und manchmal auch ein bisschen Lebensqualität kostet, aber man kann sich eben auch darauf einstellen und dann, wie du gesagt hast, die Zeit im Zug zum Beispiel nutzen. Vielen Dank für deinen detaillierten Einblick und Ihnen danke fürs Zuhören. Die Pendleranalyse, von der wir heute gesprochen haben und auch viele weitere Informationen zum Pendlerpauschale, zur Dienstverhinderung beim Zugausfall oder eben auch zum Autokauf finden Sie auf unserer Website unter noe arbeiterkammer at pendler.